Farbenspiel

20.06.2026 18.07.2026/ 17:30

Farbenspiel - Maria Budweiser Ausstellung im Weißen Saal

Donnerstags, Freitags und Samstags bis 18.07.
jeweils von 17:30 bis 19:00, Künstlerin
anwesend

Finnissage: 18.07. um 17:30

Im Sonnenpark zeigt die Künstlerin Maria Budweiser ihre neue Serie Farbenspiel, wo die Formen in vielschichtiger, manchmal sensibler oder auch expressiver Farbigkeit auf der Leinwand in Erscheinung treten. Die Formen sind so miteinander verbunden wie die Farben mit dem Bild. Ihre fantasievolle Bildsprache variiert von recht leuchtenden Gemälden bis hin zu zurückgenommener, sanfter Farbigkeit.

Maria Budweiser wurde 1962 in St. Pölten geboren. Ihr Interesse für die bildende Kunst zeigte sich bereits im Teenageralter, wo sie die Höhere Lehranstalt für Dessignatur und Musterzeichnen besuchte, ihre Matura aber in der HBLA für wirtschaftliche Berufe abschloss. Sie arbeitete anschließend in der Organisation eines Unternehmens, wobei das Zeichnen und Malen sie weiter in ihrer Freizeit begleitete. Ein besonderes Interesse galt dem Zeichnen des menschlichen Körpers und sie besuchte einige Semester lang den Abendakt bei Professor Josep Kaiser an der Akademie für Angewandte Kunst in Wien. Menschen in Bewegung aufs Papier zu bringen, wurde zu ihrer großen Leidenschaft. Des Weiteren malte sie abends nach ihrem Job malt sie oft noch bis in die Nacht hinein an großformatigen Bildern in Acryl.Nach Beendigung ihrer Erwerbstätigkeit studierte sie Kunstgeschichte an der Universität Wien und wendete sich schließlich intensiv der Bildenden Kunst und vor Allem der Malerei zu.

Ein zentraler Gesichtspunkt ihres Schaffens ist die Kombination von unterschiedlichen, teils ungewöhnlichen Farbkombinationen, die ein verdichtetes und zusammenhängendes Bildgefüge entstehen lassen. Bei einigen Werken treten Poesie und Schönheit aus den Farbverläufen und dem Zusammenwirken der farbintensiven All-Over-Kompositionen hervor. Universale Leichtigkeit und Lebendigkeit durchzieht die Werke und lässt in den immer wiederkehrenden Themen ein kontrastreiches Universum entstehen. Damit setzt sie einen Kontrast zur Realität der Kriegsrhetorik und Gewalt, die täglich von den Medien präsentiert wird.Ihre Malerei begreift Maria Budweiser als fortlaufenden Lernprozess und als Auflösung von künstlerischen Grenzen. Die Leinwand wird zur Bildfläche für den Ausdruck von Emotionen, welche Maria Budweiser in informeller Form auf den Bildgrund bringt. Als Medium ihres Ausdruckes benutzt die Künstlerin Acrylfarbe, die sie in einigen Arbeiten auch mit Tusche kombiniert. Die Ausstellung zeigt in der Hauptsache neue oder neu überarbeitete Werke. Elemente früherer Werkphasen wurden zu lebendigen und komplexen Bildarrangements verwoben.