Lesung in Kooperation mit dem Literaturhaus NÖ
15.10.2026 / 18:00Louise Labé, als ich zum ersten Mal von dieser herausragenden französischen Renaissance-Dichterin hörte, kam mir spontan in den Sinn: schon ihr Name klingt wie ein Gedicht.
Zitat von Christoph W. Bauer / Portrait Louise Labé © Pierre Woeiriot
Donnerstag, 15. Oktober 2026, 18 Uhr
Im Weißen Saal, Eintritt frei
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Sie war Humanistin, Feministin und Begründerin des weiblichen Petrarkismus in Frankreich: Louise Labé (um 1524–1566) fand bereits zu Lebzeiten viel Bewunderung unter den vorwiegend männlichen Intellektuellen ihrer Zeit. Ihre Sonette, in denen sie die Geschlechterrollen des petrarkistischen Liebesgedichts neu definiert, gehören zum Kanon der französischen Literaturgeschichte.
Der Autor und Kurator Christoph W. Bauer hat Gedichte der französischen Dichterin ausgewählt, nachgedichtet und sie Gegenwartslyriker:innen als Inspirationsquelle zu Nachdichtung, Bearbeitung und Paraphrase zur Verfügung gestellt. Der daraus entstandene Gedichtband wird im Rahmen einer Schullesung sowie einer Abendveranstaltung vorgestellt.
Einführung und Moderation: Christoph W. Bauer
Es lesen Sonja Crone, Isabella Feimer, Semier Insayif, Birgit Müller-Wieland, Gerhard Ruiss, Seda Tunç, Andreas Unterweger und Raphael Urweider.